Die teilweise hebräische Inschrift auf dem Mahnmal führte bei vielen Besuchern des Alten Friedhofs zur Vermutung, es handele sich um einen Jüdischen Friedhof.
In den Jahren 1802 bis 1902, als der Alte Friedhof Begräbnisstätte der Christlichen Gemeindemitglieder war, hatte die Jüdische Gemeinde bereits ihren eigenen Friedhof im Wald am Lichtenberg, einem Gelände oberhalb der Steingasse.
1866 wurde ein neuer Jüdischer Friedhof im Bereich der "Lattekaut", an der Homburger Straße eingeweiht.
Seit 1902 liegen die Friedhöfe beider Glaubensgemeinschaften am südlichen Ortsrand der Stadt unmittelbar nebeneinander, umschlossen von einer gemeinsamen Außenmauer.
Der ehemalige Jüdische Friedhof am Lichtenberg [mehr]