DIE GRABSTEINE DER WILHELMSKIRCHE

wird bearbeitet

Grabstein von Pfarrer Nikolaus Lotichius


Grabstein von Frau von Salm


Grabstein von Johanna Carolina Koch

 

Inschrift auf der Vorderseite

 

Allhier

Ruhen auf Hofnung einer Frölichen auferstehung

die gebeine

weyl.

Frau Frau Johanna Carolina Kochin

gebornen Jacobi

des

Fürst[l.] gegenschliesers allhier

Herrn

Johann Philipp Kochs gewesenen Ehegattin

der 11 Juni 1745 war zu Bobenhausen der 1. Lebenstag

der 23 Febr 1769 der Tag ihrer ehlichen verbindung

2 söhne und 2 Töchter

sind der segen

des vergnügten Ehestandes

der 29 Juli 1778 war der Letzte Tag

Ihres Rühmlichen Lebens

das 33 Jahr 1 Monath 18 Tag gedauert hat

denn nach volbrachtem Lauf

nahm sie gott zum Himel au[f]

 

 


 

Inschrift auf der Rückseite

 

Leichentext  Hiob 17.14

Die Verwesung heiße ich meinen Vater

und die Würmer meine Mutter und meine Schwester

 

Die Blüthe frischer Jugend

Ein reiner Leib und Sitz der Tugend

Des Mannes Lust und Augenweide.

 

Der findet Trost

der anverwanden Freude

genug gelebt genug erworben

wer so wie sie den Herrn gelebt

im Herrn gestorben

 


Der Grabstein ist in einem Abstand von nur wenigen Zentimetern von der Außenwand fest im Boden eingelassen. Eine  fotographische Aufnahme des Textes auf der  Rückseite war daher / bisher nur in Einzelaufnahmen möglich.

 

Grabstein von Johann Philipp Mörler

Grabstein Johann Philipp Mörler
Grabstein von Johann Philipp Mörler

Foto.Thomas Schwab, Abschrift: Andreas Schmidt/Wettenberg

 

 

Vorderseite:

Darstellung: im Giebelfeld ein Knabe in langem Gewand.

 

Inschrift: 

 

EIN IUNGER KNAB LIGT

ALHIER BEGRABEN, DER

WOLT SEIN GRAB BEIM

GROSVATTER HABEN,

WOLTE AUCH MIT IHM

AUFERSTEHN, UND

ZUR EWIGEN FREUT

EINGEHN.

Mein Lieber vatter Johan(n)

Nicolaus Mörler genandt,

Und Liebe Mutter Christina

bekandt [……………]

[………………………….]

[…………………………]

Die letzten 3 Zeilen sind sehr verwittert, wären vielleicht aber bei guter Ausleuchtung mit seitlich einfallendem Streiflicht noch lesbar.


 

Grabstein von Johann Philipp Mörler

 

Rückseite:

 

Inschrift: 

:

IOHANN PHILIP MORLER

BIN ICH GETAUFT CHRISTUS

HAT MICH DURCH SEIN BLUT

ERKAUFT D[EM] HAB ICH GELEB[T]

DEM BIN ICH GESTOR[BEN] DER

SELBE, HAT MIR DEN HI[MMEL]

ERWORBEN. MEI[N] ALT[ER ….]

ICH KAUM ZEHN[………]HR

MANGELTEN 2 [MO]NATH

AHN 8 IA[HR


Grabstein von Johann Hennrich Jenner


Grabstein einer unbekannten Person


DIE GRABSTEINE DER REINHARDSKIRCHE

Grabstein von Johann Friedrich Waitz von Eschen

 

 

 

 

 

HIER

RUHEN IN GOTT DIE GEBEINE

DES WAU HOCHFÜRST. HESSEN HA

NAUISCHEN OBERAMTMANNS

…RATHES AUCH DIRECTORIS DER

HIESIGEN SALINE HERRN JOHANN

FRIEDRICH WAITZ FREIHERRN VON

ESCHEN. ER WARD GEBOREN DEN

20 OCT. 1708, VEREHELICHTE SICH DEN

11. AUG. 1744 MIT CAROLINA DO-

ROTHEA MAGDALENA, EINZIGER

TOCHTER DES VERSTORBENEN VORM.

PUSCH. STAATSMINISTERI FREIHERRN

WAITZ VON ESCHEN, ZEUGTE IN

DIESER EHE 13 KINDER DA-

VON 5 VOR IHM VERSTORBEN.

DIE NOCH 5 LEBENDEN SÖHNE IM

KÖNIG. PREUSS, IM HOCHFÜRSL. HESSEN

KASSEL UND HANAUISCHEN DIENSTEN.

DIE 3 TÖCHTER ABER WOHL VER-

HEIRATET SIND. STARB

DEN 13. JULI 1781 IM

73 JAHR SEINES

LEBENS


Grabstein von Johann Georg Koch

 

 

 

 

 

HIER RUHEN

IN SEELIGER HOFFNUNG

TIT

HERR JOHANN GEORG KOCH

HOCHFÜRSTLICH HESSEN-HANAUISCHER

CAMMERRATH DAHIER

GEBOREN BUSWEILER DEN XVI NOVEMBER

MDCLXXV GESTORBEN NAUHEIM

DEN 1. OCTOBRIS MDCCXXLIX

UND TIT

FRAU JOHANNA CATHARINA FRANCISCA

KOCHIN GEBORENE HANDWERCHIN

GEBOREN HANAU DEN XXIV

JANUARII MDCLXXXVIII

GESTORBEN NAUHEIM

DEN XVII SEPT.

 

MDCCXLVIII


DIE GRABSTEINE DER DANKESKIRCHE

Grabstein von Georg Melchior Langsdorff

 

 

 

Inschrift:

„Im Jahre 1767/Sterblicher/hier unter diesem Steine hat seine Ruhestätte gefunden/der weiland/Hr. Georg Melchior Langsdorff/Wetzlar war seine Geburtsstadt/Friedberg gab ihm gute Auferziehung/Jena und Göttingen machten ihn reich an /Wissenschaften/ — Nachdem er dahier in Nauheim/ 7 Jahre als Archivarius/ und als Salzrenthmeister 16 Jahre/Gott und seinem Fürsten treu gedienet/und in allem 54 Jahre 1 Monat gelebt hatte/hieß ihn Gott am 19. April was er Sterbliches/an sich hatte, ablegen/die unsterbliche Seele aber/nahm er zu sich auf in die ewigen Hütten/ Seine hinterlassene Wittib/Tit. Frau Maria Margretha/gebohrene Kochin/nebst sechs leiblichen Kindern/liessen ihm (dieses Denkmal/aus schuldiger Dankbarkeit/aufrichten. Mensch, wer du bist, bedenke das Ende, so wirst du nimmermehr Uebels tun. Syr.)". Eingeklammerte Schlusszeilen zerstört, nach älterer Aufzeichnung hier angefügt.

 


Grabstein von Pfarrer Conrad Künßler

 

 

 

 

 

 

 

 

Inschrift:

„Allhier ruhet in seinem Teil bis ans Ende der Tage unter seinen geliebten Pfarrkindern ein fromm und getreuer Knecht Gottes, der Hochehrwürdig und Hochgelahrte Herr Conrad Künßler. 13 Jahre lebte er mit der Hochedel und Tugendbegabten Frauen Catharinen Sara de Bàry in einer vergnügten Ehe, die der Herr mit einer einzigen Tochter gesegnet. 23 Jahr hat Er die hiesige Heerde Christi in Nauheim willig und von Hertzensgrund geweidet. Das 54. Jahr seines alters war das seelige Jahr seiner Erblassung, da Ihn Gott am 18. April 1735 eingehen hieß durch einen seligen todt zur ewigen Freude und dadurch lassen den entseelten Leib in den Todt eingehen".